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Was ist ODL?

Was passiert, wenn etwas passiert?

Kommt es zu einem Ereignis, bei dem Radioaktivität freigesetzt wird, wie etwa einem Unfall in einem Kernkraftwerk, zeigt sich das zuerst in den Messergebnissen des ODL-Messnetzes.

Bei einem Unfall werden die Messergebnisse von circa 1.800 ODL-Messstellen im Zehn-Minuten-Rhythmus abgerufen. Dadurch kann die Ausbreitung einer radioaktiven Schadstoffwolke quasi online verfolgt und die betroffenen Gebiete können sehr schnell eingegrenzt werden.

Information der Bevölkerung

Im Ereignisfall unterrichten

  • die zuständigen Landesbehörden und
  • das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Zusammenarbeit mit
  • dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

über Rundfunk, Fernsehen, Internet und Presse permanent über die aktuelle Lage.

Telefonzentralen

Bundes- und Landesbehörden, wie das Bundesamt für Strahlenschutz und Umweltministerien der Länder, richten Telefonzentralen ein, an die sich die Bevölkerung direkt wenden kann.

Aktuelle Lageberichte im Internet

Lageberichte über die aktuellen Ereignisse werden auf den Internetseiten des BfS und des BMUB veröffentlicht und im Ereignisfall laufend aktualisiert. Bestandteil des Informationsangebots sind Lagedarstellungen in Form von Karten, die Auskunft geben über

  • die radioaktive Kontamination der Umwelt und
  • die Strahlenbelastung der Bevölkerung.

Zum Thema auf www.bfs.de

© Bundesamt für Strahlenschutz