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Was ist ODL?
Das ODL-Messnetz

Einführung

Das ODL-Messnetz des Bundesamtes für Strahlenschutz überwacht mit seinen rund 1.800 ODL-Messsonden die natürliche Strahlenbelastung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Messstation im Winter

ODL-Werte: Einflussfaktoren

Die natürliche Strahlung durch radioaktive Stoffe an einem Ort ist über lange Zeiträume weitgehend konstant und vor allem abhängig von der geographischen Höhe sowie dem geologischen Untergrund. Sie wird zeitweise von äußeren Faktoren beeinflusst.

Kernkraftwerk

Im Ereignisfall

Kommt es zu einem Ereignis, bei dem Radioaktivität freigesetzt wird, wie etwa einem Unfall in einem Kernkraftwerk, zeigt sich das zuerst in den Messergebnissen des ODL-Messnetzes.

Bei einem Unfall werden die Messergebnisse von circa 1.800 ODL-Messstellen im Zehn-Minuten-Rhythmus abgerufen. Dadurch kann die Ausbreitung einer radioaktiven Schadstoffwolke quasi online verfolgt und die betroffenen Gebiete können sehr schnell eingegrenzt werden.

Zentralstation ODL

Geschichte

Die Geschichte des ODL-Messnetzes. Vom Wählapparat bis hin zum vollautomatisierten System.

Strahlenbelastungen im Alltag

Strahlenbelastung im Alltag

Der Mensch lebt seit jeher in einer strahlenden Umwelt. Natürliche und zivilisatorische Strahlenquellen führen zu einer Strahlenbelastung (fachlich korrekt "Strahlenexposition"). Die Dosis ist ein Maß für die Strahlenexposition. Strahlenexpositionen können in Abhängigkeit von ihrer Höhe unterschiedliche gesundheitliche Wirkungen auf den Menschen haben.

ODL-Sonde auf FINO 2

Messstellen auf dem Meer

Das Bundesamt für Strahlenschutz betreibt auf drei Forschungsplattformen in der Nord- und Ostsee Messstellen zur Überwachung der Umweltradioaktivität. Sie sind Teil des ODL-Messnetzes. Aufgrund ihrer geographischen Lage sind sie ein wichtiger Bestandteil des Frühwarnsystems bei radiologischen Ereignissen zum Beispiel in Großbritannien oder Schweden.

 

© Bundesamt für Strahlenschutz